Hausflur übernehmen: Türbreiten messen und Lieferweg planen

Criar uma Loja Online Grátis
Hausflur übernehmen: Türbreiten messen und Lieferweg planen

Bevor der Lieferwagen vor der Tür steht, sollte der Weg vom Bordstein bis in die Wohnung klar sein. Zuerst messen Sie die lichte Breite der Haustür, des Treppenhauses und der Wohnungstür. Rechnen Sie mit der breitesten Stelle der Ware, nicht nur mit dem Karton. Ein Sideboard mit 180 cm Breite passt selten durch einen 90 cm breiten Flur, wenn die Verpackung noch Kantenschutz trägt. Notieren Sie auch die Höhe der Durchgänge und den Radius im Treppenhaus. Ein enger Knick macht jede Millimeterangabe wertlos, wenn das Möbelstück nicht gedreht werden kann.

Prüfen Sie den Bodenbelag und die Wände entlang des Weges. Parkett und Fliesen vertragen keine scharfen Kanten, ein Handtuch oder eine Decke unter dem Möbel verhindert Kratzer. Entfernen Sie Bilder, Garderobenhaken und Teppiche, die im Weg liegen. Wenn Sie ein größeres Möbelstück online bestellen, fragen Sie vorher nach den genauen Packmaßen. Viele Hersteller geben nur die Außenmaße an, nicht die Verpackung. Ein Anruf beim Spediteur klärt, ob ein Möbelaufzug nötig ist oder ob die Lieferung bis zur Wohnungstür erfolgt.

Sobald die Ware eintrifft, dokumentieren Sie den Zustand sofort. Fotografieren Sie jede Delle, jeden Kratzer und jede feuchte Stelle an der Verpackung, bevor Sie unterschreiben. Notieren Sie das Datum und die Uhrzeit auf dem Lieferschein. Ohne diese Fotos wird die Reklamation später schwierig, weil der Schaden auch beim Transport entstanden sein kann. Prüfen Sie die Kanten der Platten und die Oberfläche der Fronten, denn gerade bei Lehm- und Naturmaterialien zeigt sich ein Transportschaden oft erst nach dem Auspacken. Bewahren Sie die Verpackung bis zur vollständigen Montage auf.

Erst wenn der Weg frei, die Maße geprüft und die Schäden dokumentiert sind, lässt sich der Hausflur ohne Hektik in Empfang nehmen. Ein zweiter Helfer ist bei schweren Teilen sinnvoll, denn Treppenhaus und Wohnungstür verzeihen keinen Fehler. Wer die Vorbereitung ernst nimmt, spart sich später den Ärger mit Ersatzlieferungen und Diskussionen über die Schuldfrage.